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Zehntausende Euro zurücküberwiesen – 5 Minuten

Veröffentlicht am 5. Juli 2024, 20:21
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Symbolfoto

ein Mann mit Kapuze steht vor einer Weltkarte im Hintergrund

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Ende Mai hackten Täter das E-Mail-Konto einer Baufirma und schickten einer Immobilienfirma eine gefälschte Rechnung. Das Unternehmen zahlte daraufhin mehrere zehntausend Euro. Der Betrag wurde nun eingefroren und zurücküberwiesen.

von Julia Mannsfeld

1 Minute Lesezeit(194 Wörter)

Gegen Ende Mai sollen bislang unbekannte Täter den E-Mail-Account einer Baufirma aus dem Bezirk Spittal an der Drau gehackt und anschließend im Namen der Baufirma in betrügerischer Absicht eine Rechnung an eine ebenfalls im Bezirk Spittal an der Drau ansässige Immobilienfirma verschickt haben, die diese zur Zahlung einer Summe von mehreren zehntausend Euro verpflichtete.

Fälschung nicht erkannt

Aufgrund der augenscheinlichen Echtheit der Rechnung erkannte das zur Zahlung verpflichtete Immobilienunternehmen die manipulierte Rechnung nicht als Fälschung und überwies das Geld. Erst wenige Tage später wurde das betroffene Immobilienunternehmen von der Bank, an die der Betrag überwiesen wurde, kontaktiert und auf einen möglichen Betrug aufmerksam gemacht.

Betrugsfall entdeckt

Die von der betroffenen Firma getätigte Überweisung wurde von der deutschen Empfängerbank als Betrugsfall erkannt und der gesamte Betrag in Höhe von mehreren zehntausend Euro eingefroren.

Voller Betrag zurückerstattet

In Abstimmung zwischen den beteiligten Banken in Österreich und Deutschland sowie dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg und der Polizeidirektion Spittal an der Drau konnte der gesamte Betrag an das geschädigte Unternehmen zurücküberwiesen werden. Die Ermittlungen gegen den Kontoinhaber bei der deutschen Empfängerbank dauern an.